Schlagwort: Poetry

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irren

Blind folge ich Deinem Bild das schonungslos und wild ungestillt aus Ewigkeit quillt Warte, wo keine Auge sieht wo atemlos die Angst blüht bemüht um Deine Gnade Wegbegleiter meiner Pfade irre ich

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tief

die Oberfläche kratzt schmatzt die letzte Krume Blume nehme ich mir zum Ruhme? räche den Tod der genommen Einzeln Blätter trägt verschwommen erwägt stumm die Not gebettet Sie liegt teilte Ihr Brot die Krume fällt […]

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(erster Tag) S.

Fühlen ohne Begriff wird das Wort not-wendig um endlose Not zu grenzen Wer da sagt gut, grenzt böse: Hinaus! Schafft Paradies und Apfel (wenigstens Außen). Definition sperrt den Leu in den Käfig Schickt das Lamm […]

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Vermessen

Der König saß und vergaß, dass gekrümmt das Stundenglas an seinem Schicksalstisch, so ohne Maß die Zeit verrinnt Der Völker Frieden Sehnsucht spinnt Geschichte aus Schicksalsglut Gottesberichte Es glimmt und Gott den Weg bestimmt Es […]