Haß spricht – Liebe dichtet

„und wer da zu mir kommt und sagt, dass er seine ihm nächsten nicht von ganzem Herzen hasst, der hat sie auch nie wirklich geliebt“

Kommentar zu Kommentaren: selbst denken? ich glaube und hoffe, das ist keine Privatsache, weil auch diese Plattform hier nun einmal öffentlich ist und ich habe schließlich in dieser Öffentlichkeit schon viele bereichernde, wundersame und zum Nachdenken wertvolle Begegnungen gehabt, die es mal zu würdigen gilt, die aber, wenn ich sie alle einzeln nennen müsste, schlichtweg hier den Rahmen sprengen würden. Wichtig finde ich dabei, dass durch die neuen Verständigungsmöglichkeiten neue Räume geschaffen wurden, ähnlich dem, dass die Erde keine Scheibe ist und das ist zum Einen großartig und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, aber auch beängstigend, wenn ich gerade in so vielen Netzwerken und ich gehe da gar nicht so Entweder-Oder haft vor, sondern freu mich so vielfältig in Kontakt zu sein und bemerke, das so widersprüchlich diese auch sind, das so widersprüchlich auch mein bisheriges Leben war und zu einem gewissen Teil muss es das auch bleiben, um nicht in Absolutheit zu geraten, die anderes schlichtweg ausschließt und es nichtet wo und wie es nur geht und das erlebe ich jedoch auch bei mir selbst, fühle mich angegriffen, verletzt oder in so etwas wie meiner Ehre gekränkt, aber wer denkt schon in so einem Moment das es auch anders sein könnte und geht nicht dabei in den Angriff über, auch wieder total, ich bin auch absolut und nichte und da dichte ich nicht mehr, bin völlig außer mir, irgendwo, aber nicht bei mir, auch nicht mehr miteinander, dann bin ich eigentlich nicht mehr und so sehr ich diesen Zustand auch hasse, ihm entkommen konnte ich nicht und meistens war ich auch so spitzfindig mich aus dem Übel rauszureden, aber geht das?

Dieser Raum hier indem ich dichte oder musiziere oder dies und das halt mache, die ganze Sache noch Wahnwelten nenne, um auch unvernünftig sein zu dürfen, vielleicht ist das mein Versuch mit dem und dem umzugehen, etwa dem Bösen, dem Mythischen, aber auch Liebe, Sehnsucht und allerlei Leiden(schaften).. ja.. heute morgen war mir nicht zum Lachen als ich überall totale Darstellungen von so vielen gesehen habe und dachte auch für einen kurz Moment nicht mehr, sondern ich war dagegen, das und das können die doch so nicht machen, wieso und.. fühlte mich angegriffen! wollte gleich dagegen schreiben: sieh das doch mal so oder so und das geht doch nicht, das ist doch eine Sauerei, puh, dann sitz ich jetzt hier und war sprachlos und habe versucht mich zu sammeln, nun frage ich mich, ob ich in dem Moment für die gute Sache, wie sie gerade von so vielen durchgesetzt werden will, ob die Sache von den anderen so schlecht ist, ja, gemein ist ihnen ja allen, das sie verstanden werden wollen und das wünsche ich mir auch für mich und erlebe es ja auch, dass diese Abgründe, die sich da oft auftun, das sie uns begründen, das Gut und Böse die gleichen Wurzeln haben, das unsere Werte, wie sie gerade gepriesen werden auf Mythen gebaut sind und das wohl die Leiden(schaften), die gleichen geblieben sind und daher halte ich es für möglich, das es auch in diese Richtung Verständigung wird geben können, wenn wir in den und den Momenten, die alles verändern können uns selbst auf s Spiel setzen, auch wenn wir hetzen sollten, wollten wir nur verstanden werden. Und das darf ich hier und dafür herzensdank! ganz anonym 😉  wie mein Hass dichtet.